Anmeldung

Skat

Trainingszeiten

Montags ab 19.30 Uhr im Clubraum

Abteilungsleiter und Ansprechpartner: Heinrich Wahlen, Tel. 04182/7417

 


Die Aktivitäten dienen der Pflege des sauberen Skatspiels nach den Regeln des Deutschen Skatverbandes (DSKV) und natürlich der Geselligkeit unter den Mitgliedern. Über neue Mitspieler, gern auch Damen, würden wir uns sehr freuen.

Skat ist ein Kartenspiel für drei Personen. Aktiv spielt ein Alleinspieler gegen die beiden Mitspieler (die Gegenpartei). Nach dem Geben der Karten wird durch das sogenannte Reizen bestimmt, welcher der drei Spieler der Alleinspieler wird. Sobald das Spiel beendet ist, wird ausgezählt, ob der Alleinspieler oder die Gegenpartei gewonnen hat. Die Punkte werden notiert, und man geht zum nächsten Spiel über.

Skat wurde ab 1810 aus dem älteren Kartenspiel Schafkopf entwickelt und im September 1813 in der thüringischen „Skatstadt“ Altenburg vorgestellt. Am 7. August 1886 fand der erste deutsche Skatkongress mit mehr als 1.000 Teilnehmern in Altenburg statt. 1899 wurde der Deutsche Skatverband mit Sitz in Altenburg gegründet. 

Skatblatt

franz. Blatt deutsches Blatt    
Karte Symbol Karte Symbol Augen

Skat wird mit einem Blatt aus 32 Karten gespielt. Man unterscheidet zwischen französischem Blatt und deutschem Blatt oder auch bayerischem Blatt.

Das französische Blatt besteht aus den vier Farben Kreuz (auch Treff oder frz. trèfle genannt), Pik (auch Schippen, Schippe, Schüppen; frz. pique), Herz (auch Rot; frz. cœur oder rouge) und Karo (auch Eckstein; frz. carreau); jeweils mit den Karten Sieben, Acht, Neun, Zehn, Bube, Dame, König und Ass.

Anmerkung: Die Internationale Skatordnung verwendet die Bezeichnung Kreuz, welche auch in Deutschland gebräuchlich ist. In Anlehnung an die französische Bezeichnung wird diese Farbe in Österreich fast ausschließlich Treff genannt; das entsprechende Kartensymbol stellt ein Kleeblatt (fr. trèfle) dar.

Beim deutschen Blatt ersetzen die Unter die Buben und die Ober die Damen. Das Ass wird häufig Daus genannt, allerdings leitet sich der Name Daus von franz. deux ab. Das Daus, Mehrzahl Däuser, war ursprünglich die Zwei und nicht die Eins; im Salzburger oder Einfachdeutschen Blatt hat sich dies noch erhalten. Die anderen Karten bleiben gleich. Die Farben sind hier Eichel (auch Eckern), Grün (auch Blatt, Laub oder Gras), Rot (auch Herz) und Schellen (auch Bollen), die in dieser Reihenfolge Kreuz, Pik, Herz und Karo entsprechen.

Ass A Daus/Ass (ohne)/A 11
Zehn 10 Zehn 10 10
König K König K 4
Dame D Ober O 3
Bube B Unter U 2
Neun 9 Neun 9 0
Acht 8 Acht 8 0
Sieben 7 Sieben 7 0

 

Farben des französischen Blattes
Karo
Eckstein
Herz Pik ♠
Schippen
Kreuz ♣
Treff
 
♦
♥
♠
♣
 
Farben des deutschen Blattes
Schellen
Bollen
Rot
Herz
Grün
Blatt
Eichel
Eckern
 
Schellensymbol der Bayrischen Spielkarten
Herzsymbol der Bayrischen Spielkarten
Blattsymbol der Bayrischen Spielkarten
Eichelsymbol der Bayrischen Spielkarten
 
Farben des Vierfarbenblattes
Karo
(Orange)
Herz
(Rot)
Pik
(Grün)
Kreuz
(Schwarz)
 
♦
♥
♠
♣
 

 

Übersicht des Spielablaufs

Ein Skatspiel besteht aus zwei Teilen: dem Reizen und dem eigentlichen Spiel. Das Reizen ist eine Art Versteigerung, die derjenige gewinnt, der den höchsten Spielwert bietet. Er bestimmt, was für ein Spiel gespielt wird, und er spielt dann beim eigentlichen Spiel als Alleinspieler (oder Solist) gegen die beiden anderen (Gegenspieler, Gegenpartei). Der Alleinspieler muss sein Spiel so auswählen, dass der Spielwert mindestens so hoch ist wie das Reizgebot, mit dem er das Reizen gewonnen hat. Je höher jemand reizt, umso eingeschränkter sind somit seine Spielmöglichkeiten.

Skat ist ein Stichspiel: ein Spieler spielt aus, d. h. legt eine Spielkarte auf den Tisch, und reihum legt jeder weitere Spieler eine Karte hinzu, wobei der zweite und dritte Spieler die vom ersten gespielte Karte bedienen (bekennen) müssen. Aus der Art und Reihenfolge der gespielten Karten ergibt sich, wer den Stich gewinnt (auch: den Stich macht). Dieser erhält die gespielten Karten, legt sie verdeckt vor sich ab und spielt zum nächsten Stich aus.

Bei den Standardspielen (Farbspiel oder Grand) muss man möglichst viele Augen erhalten, wobei jeder Kartenwert eine bestimmte Zahl von Augen zählt. Beim Nullspiel gewinnt der Alleinspieler, wenn er gar keinen Stich macht.

Anzahl der Spieler und Spielrunden

Eine Skatrunde besteht aus drei oder mehr Spielern. Falls mehr Spieler teilnehmen, setzen diese in den Runden aus. Bei vier Mitspielern erhält der Kartengeber keine Karten. Diese Art zu spielen ist auch unter dem Begriff Geberskat bekannt. Vier gilt als die ideale Anzahl und wird beim Turnierskat verwendet, soweit es die Zahl der Teilnehmer zulässt. Im Spielablauf werden mehrere Spiele gespielt, an denen jeweils drei der Spieler teilnehmen. Für jedes Spiel werden die Karten neu gegeben (verteilt). Bei vier Mitspielern erhält der Geber selbst keine Karten. Bei mehr als vier Spielern spielen die beiden linken Nachbarn des Gebers und der rechte. Von Spiel zu Spiel wechselt die Rolle des Gebers im Uhrzeigersinn. Hat auf diese Weise jeder Spieler einmal gegeben, so ist eine Runde abgeschlossen, und eine weitere wird mit dem Fortsetzen durch den ersten Geber eingeleitet.

Beim Turnierskat ist die Zahl der Spiele pro Serie im Allgemeinen auf 48 festgelegt, was bei vier Spielern zwölf Runden entspricht. Im Freizeitspiel richtet sich die Rundenzahl meist nach den Vorlieben der einzelnen Spieler. Bei abweichender Spieleranzahl sollte gewährleistet sein, dass die Länge der Serie durch diese teilbar ist, damit jeder gleich oft Geber und Vorhand (Ausspieler) ist.

Spiel-Arten

Es gibt drei Kategorien von Spielen:

  • Die Farbspiele, bei denen der Alleinspieler eine der Farben als Trumpf bestimmt. Die Karten dieser Farbe und die Buben (oder Unter beim deutschen Blatt) sind die Trumpfkarten. Wenn zum Beispiel Pik als Trumpf angesagt wird, sagt man dazu Pik-Spiel oder es wird Pik gespielt.
  • Der Grand (oder Großspiel), bei dem nur die Buben (Unter) Trumpf sind.
  • Das Nullspiel, bei dem es keinen Trumpf gibt und der Alleinspieler gewinnt, wenn die Gegenpartei alle Stiche macht.

 

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